Taschen aus abgenutzen Reifen oder Tetrapacks, Lastenräder aus Metallschrott, Lampenschirme aus alten Waschschüsseln, Möbel aus Altholz, bunt bemalte Schalen aus ehemaligen Ölfässern, Kinderspielzeug aus Kronkorken, Küchenmesser mit Klingen aus Panzermetall – die Idee aus recycelten Materialien wieder Gebrauchsgegenständen herzustellen ist nicht neu.
Die meisten dieser Ideen stammen jedoch aus Ländern, in denen Armut herrscht und wo man sich die Verschwendung brauchbarer Werkstoffe noch nie leisten konnte.
Was aber ist nützlich für Berlin? Welche Ideen können in unserer Konsumgesellschaft einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten?
Dieser Frage widmet sich der Ideenwettbewerb zum Thema „Re-Use“.
Seit dem 11. Oktober wird auf der Homepage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen.
Bewertet wird nach den Kriterien „Wiederverwendungspotenzial und Umweltschutz“, „Umsetzbarkeit“, „Soziale Aspekte“ und „Kreativität“, wobei die ersten beiden wesentlich stärker gewichtet werden.
Skizzen, Fotos oder Sonstiges können dem Teilnahmeformular angehängt werden.
Wenn Du also die Idee hast, was aus all den leeren To-go-Bechern werden soll, dein Herz für zigarettenstummelfreie Bürgersteige schlägt oder du Experte für Pappmaché-Möbel aus Plakaten bist, dann nimm teil und hilf Berlin beim Umweltschutz!
Teilnahmeformular und Bewertungskriterien gibt es auf der Ausschreibungsseite unter:
https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/ideenwettbewerb.shtml
Einsendeschluss: 25. November 2018
Einsendungen an: ideenwettbewerb-berlin@wupperinst.org
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