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Porträt (15)

BIW#15 // Flying Roasters

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche. Und in diesem Fall kann sie es wirklich gewesen sein. Denn für den Frühaufsteher gibt es bei Flying Roasters die Kaffeesorte Nightingale. Ein dunkel gerösteter Espresso, der sich durch seinen lebendigen, kräftigen Körper mit Aromen von Bitterschokolade und gerösteten Haselnüssen auszeichnet. Eine Mischung aus 75 % biologischem angebauten Arabica und 25 % gewaschenem Robusta von Kooperativen in Honduras, Guatemala und Honduras ist das Geheimnis. Und das wissen wir nicht aus dem Kaffeesatz.

BIW#14 // Leila

Sharing is Caring und macht glücklich. So ist bei Leila in Prenzlauer Berg jeden Tag irgendwie Weihnachten. Glückliche und dankbare Gesichter als Gegenleistung für die geliehenen Alltagsgegenstände sind das größte Geschenk und unbezahlbar. Mit der Grundidee des Nutzens statt Besitzens eröffnet *Leila neue Formen des gesellschaftlichen Miteinanders.

BIW#13 // Interkultureller Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor

Mit seiner merkwürdigen Kistenlandschaft und den lustigen Beeten voller Blumen mit fantasievollen Strukturen, hat sich der Allmende Kontor auf dem Tempelhofer Feld zu einem der beliebtesten Anziehungspunkte Berlins entwickelt. Wie es dazu kam, erzählt uns Elisabeth Meyer-Renschhausen, eine der Gründerinnnen des interkulturellen Gartenprojekts.

BIW#12 // FairBindung e.V.

Kommunikationswissenschaftler und Psychologen. Projektleiter und Künstler. Sie importieren feinsten Bio-Kaffee aus Guatemala und halten Seminare zu Themen wie Postwachstum und solidarischer Ökonomie und wollen die Welt zu einem gerechteren Ort machen. Moment mal. Alles zusammen? Der Verein FairBindung e.V. schafft genau das. Eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis inklusive selbstgewähltem Lernbeispiel.

BIW#11 // Systemfehler

Während sich Konsumteufelchen rechts und Nachhaltigkeitsengelchen links noch um die hin- und hergerissene Seele streiten, kann man im Systemfehler, dem Schenkladen in Friedrichshain mal durchatmen und zwischen den beiden Streithähnen vermitteln.

BIW#10 // Schnittstelle Vertriebskollektiv

Mit dem Lebensmittelhandel ist das so eine Sache. Sie ahnen es - nein, eigentlich wissen Sie es ja bereits. Doch kaum jemand wagt es, offen darüber zu sprechen. Stattdessen Gedruckse und peinlich berührtes Getuschel: Wie machst du es? Tut es weh? - Wo kaufst du ein? Das Schnittstelle Vertriebskollektiv in Neukölln kitzelt den Markt an einer seiner empflindlichsten Stellen: dem Vertrieb.

BIW#9 // handgewebt in berlin

Dass die alten Ägypter wissen was gut ist, ist nichts Neues. handgewebt in berlin produziert kaiserliche Gewebeunikate, bei deren Anblick die Germanen oder Cäsar nicht schlecht gestaunt und doch für jedwede Tuche Verwendung gefunden hätten. Warum die rechtwinklige Verkreuzung von Kette und Schuss nicht aus der Mode kommt und in allen Epochen ein unersetzliches Handwerk ist. Und bleibt.

BIW#8 // Kunst-Stoffe e.V.

Vom Friedhof der Spanplatten zum Re-Use: Werden Dinge nicht mehr gebraucht, landen sie in der Regel auf dem Müll, manchmal verstauben sie auch auf dem Dachboden. Kein Kreislauf, eher eine Einbahnstraße. Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien versteht sich als eine Alternative zu Müll. Das Materiallager in Pankow sammelt und verteilt Noch-Brauchbares und Seltsames und hinterfragt dabei die Rahmenbedingungen einer Kultur des Wegwerfens.

BIW#7 // Mittwochsinitiative

Die Kurfürstenstraße ist der größte Straßenstrich Berlins. Ihren täglichen Bedarf decken Kondome, Spritzen, Gleitgel und Gummibären. Und die Mittwochs-Initiative e.V., die seit über 25 Jahren in der Zwölf-Apostel-Kirche ein Treffpunkt für Prostituierte und Drogenkonsument*innen ist – ein Ort des Rückzugs und zum Zuhause sein. Die Bundesregierung hält in punkto Drogenpolitik am Abstinenzparadigma und Strafverfolgung fest. Selbsthilfeorganisationen kritisieren den Mangel an Hilfsangeboten und Akzeptanz.

BIW#6 // Bis es mir vom Leibe fällt

Lisa hat eine Veränderungsschneiderei - an sich schon ein Unikat. Bis es mir vom Leibe fällt begreift Mängel und Unzulänglichkeiten als Ansporn zur Weiterentwicklung und ergreift die Chance, kreatives Schaffen als Politikum zu begreifen. Durch die Veränderung von gebrauchter Kleidung und eingestaubten Fehlkäufen finden ihre Kund*innen Spaß am Wiederverwenden und bekräftigen statt des blinden Konsums eine textile Erinnerungskultur. Vom Fake zum Original – Über Massenmode, Performancekunst und Reparaturen, die Geschichte schreiben.

BIW#5 // Agora Collective

Das Agora Collective trinkt Bier, aber nicht vordergründig: die Kreativen bauen sich ihre Polis von Neukölln. Auf mittlerweile mehr als 1000 qm schafft sich Agora Orte der Grenzauflösung von Kunst, Wissenschaft, Ökologie und Arbeit. Co-working ist Lifestyle, Agora ist ein Karma Chamäleon für Selbstorganisation, Nachhaltigkeit und kollektives Arbeiten. Außerdem ein guter Ort für Kaffee und Zeitung im Café oder Garten.

BIW#4 // Berliner Lastenrad Netzwerk

Autofrei von Alexanderplatz bis Boddinstraße transportieren? Wieso nicht mit einem Lastenrad? Das Berliner Lastenrad-Netzwerk steht seit 2012 für eine nachhaltige Logistik und Mobilität in Berlin. In der mobilen Werkstatt können Gruppen zusammen selber Lastenräder bauen - unter Anleitung und mit gesammelten Materialien.

BIW#3 // Weltraum

Den Weltraum mieten 16 Erdlinge, sie wohnen direkt nebenan. Im nichtkommerziellen Nachbarschaftsladen treffen sich Menschen jeglichen Alters und Backgrounds im Sturz durch Raum und Zeit. Der Weltraum steht offen für alle rund ums nachbarschaftliche, ökologische und solidarische Handeln. Ein Ort für politische Gruppen, Bastelgruppen, Gartengruppen und Kochgruppen. Und für alles andere, wenn es eben jemand organisiert.

BIW#2 // Baumhaus

Während des Emergent Festivals vom 23.September zum 16. Oktober feiert Das Baumhaus Berlin seine Eröffnung. Die Gruppe dahinter hat sich nicht weniger vorgenommen, als ein Indoor-Baumhaus als Plattform für Menschen zu bauen, die aktiv am sozialen und ökologischen Wandel mitwirken. Das Interesse ist groß: Mitten im Wedding geben sich nun neben Ästhetik und Umweltaktivismus unterschiedlichste Menschen die Hand. Und sie haben eine gemeinsame Vision.

BIW#1 // Cradle to Cradle e.V. Regionalgruppe Berlin

Der Cradle to Cradle e.V. macht Öffentlichkeitsarbeit, bildet und vernetzt zugunsten des Innovationskonzeptes „Cradle to Cradle“ – einem Konzept, das für kontinuierliche Materialkreisläufe und gesunde Materialien steht. Mit über 300 Aktiven bundesweit ist der Verein in Regionalgruppen strukturiert. Näheres über die Regionalgruppe Berlin erzählt uns ihr Sprecher Johannes Stiglmair in unserem ersten Videointerview.

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